Weitere Beratungsangebote zu Bildung, Weiterbildung, Beruf und Fachkräftesicherung in Schleswig-Holstein

Ein Erfolgsprinzip der Öffnet externen Link in neuem FensterFachkräfteinitiative „Zukunft im Norden ist die Einbindung und Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteure der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik.

Dieses Kooperationsprinzip trifft auch für die vielfältigen Beratungsangebote in Bildung, Weiterbildung, Beruf und Beschäftigung zu.

Neben der landesgeförderten Weiterbildungsberatung im Beratungsnetz Weiterbildung stehen die Mitarbeiter/innen aus weiteren öffentlich geförderten Beratungsnetzen mit kostenfreiem Rat und Tat für Sie bereit:

Beratungsnetz Fachkräftesicherung

Beratung von Unternehmen und Interessenvertretungen z.B. zu Fragen der Personalentwicklung, Nachwuchssicherung, Arbeitsorganisation, familienfreundlicher Personalpolitik, Chancengleichheit und Diversity-Management (d.h. Nutzung der Vielfalt in einem Unternehmen).

Beratungsstellen FRAU & BERUF

Informationen und Beratung für Frauen zu Fragen rund um den Beruf (Wiedereinstieg, Existenzgründung, Mobbing, Bewerbung, Bewerbungstraining u.v.a.) an zahlreichen Standorten in Schleswig-Holstein.

IQ-Netzwerk der Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung 

Zielgruppe der IQ-Beratung sind Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder langjährige einschlägige Berufserfahrung aus dem Ausland (inkl. Asylsuchende), die in Schleswig-Holstein leben und arbeiten wollen und Fragen zur Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Abschlüsse haben oder sich über den Zugang zu beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen informieren möchten.
Anerkennung ausländischer Qualifikationen
Für die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit oder für die Fortführung einer Ausbildung beziehungsweise eines Studiums gibt es die Möglichkeit, im Ausland erworbene  Berufs-, Ausbildungs- und Studienabschlüsse anerkennen zu lassen.
Anerkennungsgesetz des Bundes
Das bundesweite Anerkennungsgesetz schafft einen allgemeinen Rechtsanspruch auf Überprüfung der Gleichwertigkeit eines ausländischen Berufsabschlusses mit dem deutschen Referenzberuf. Das Besondere ist dabei, dass nicht nur die Dokumente über Abschlüsse berücksichtigt werden, sondern auch praktische berufliche Erfahrungen, die nachgewiesen werden können.
Das Gesetz gilt für reglementierte und nicht reglementierte Berufe in der Zuständigkeit des Bundes. Darunter fallen rund 350 Ausbildungsberufe, die im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung geregelt sind. Hinzu kommen etwa 40 durch Bundesgesetze reglementierte Berufe, wie z.B. Ärzte, Krankenpfleger oder Rechtsanwälte.
Anerkennungsstellen
Zuständig für Anerkennungs- und Prüfungsverfahren sind zum Beispiel die Kammern, Berufsverbände, die Kultusministerien der Länder oder die Landesschulbehörden. Auf dem Informationsportal "anabin" findet man über eine Liste von Berufen die jeweils zuständigen Anerkennungsstellen in den Bundesländern.

Leitfaden für Schleswig-Holstein