Finanzielle Förderung von Weiterbildung

Ein Überblick über wichtige aktuelle Förderinstrumente zur Finanzierung einer Weiterbildung sowie Hinweise auf Stipendien.

Auf dem Weg durch den Förderdschungel können Sie sich auch gern von den professionellen Berater*innen im Netzwerk Weiterbildung von Schleswig-Holstein informieren und begleiten lassen.

Für die schnelle telefonische Auskunft empfehlen wir auch das Infotelefon Weiterbildung der Bundesregierung unter Tel. 0800 / 2017909,
werktags zwischen 9.00 und 17.00 Uhr. 

Wichtige Förderinstrumente

Wollen Sie mehr zu den Förderinstrumenten lesen, klicken Sie auf das „+“ vor dem Förderinstrument. Mit klicken auf „-“ wird der Text wieder eingeklappt.

Das vom Bundestag vorgelegte „Arbeit-von-morgen-Gesetz wurde am 15. Mai 2020 im Bundesrat verabschiedet. Im Sinne der Nationalen Weiterbildungsstrategie fördert dieses Gesetz insbesondere das lebenslange Lernen und unterstützt Maßnahmen für die Überwindung der „Corona“-Krise.

  • Die mit dem Qualifizierungschancengesetz ausgebaute Förderung der Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in besonders vom Strukturwandel betroffenen Betrieben wird weiter verbessert. Müssen größere Teile der Belegschaft qualifiziert werden, steigen die Fördersätze um weitere 10 Prozentpunkte. Betriebsvereinbarung und Tarifverträge zur beruflichen Weiterbildung werden honoriert: die Fördersätze steigen dann um weitere 5 Prozentpunkte. Diese Förderleistungen können ab dem kommenden Jahr vom Betrieb für seine Beschäftigten auch in einem Sammelantrag beantragt werden.
  • Damit mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von den verbesserten Förderbedingungen profitieren, wird die Mindestdauer für geförderte Weiterbildungen von mehr als 160 auf mehr als 120 Stunden gesenkt.
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die einen Berufsabschluss nachholen wollen, erhalten einen Anspruch auf Förderung einer beruflichen Nachqualifizierung.
  • Künftig kann Qualifizierung in der Transfergesellschaft unabhängig von Alter und Berufsabschluss sowie auch über das Ende des Bezugs von Transferkurzarbeitergeld hinaus gefördert werden.
  • Zur Qualitätssicherung der Weiterbildungsmaßnahmen hebt das Gesetz die Kostensätze deutlich an und sorgt für größeren Spielraum bei der Maßnahmezulassung.
  • Eine gute Berufsausbildung ist nach wie vor die wichtigste Eintrittskarte in die Arbeitswelt. Deswegen verstetigt das Gesetz die Assistierte Ausbildung und entwickelt sie weiter.
  • Mit dem Gesetz wird zudem ausbildungsbegleitende Unterstützung für Grenzgänger ermöglicht, die in einem Betrieb in Deutschland ausgebildet werden.
  • Das Gesetz stärkt und modernisiert auch den Vermittlungsprozess der Bundesagentur für Arbeit: Ab 2022 kann die Arbeitslos- und Arbeitsuchendmeldung bei den Agenturen für Arbeit auch elektronisch erfolgen. Für Beratung kann Videotelefonie genutzt werden.

praktikable Lösungen für die Corona-Krise:

  • Die Arbeitsfähigkeit von Betriebsräten und weiteren betrieblichen Mitbestimmungsgremien wird sichergestellt, indem Sitzungen und Beschlussfassungen bis Ende des Jahres auch per Video- und Telefonkonferenz durchgeführt werden können. Entsprechendes gilt für die Einigungsstellen. Ebenfalls bis Ende des Jahres können Betriebsversammlungen audio-visuell durchgeführt werden.
  • Die Bundesregierung wird ermächtigt, in krisenhaften Situationen mit Branchen oder Regionen übergreifenden erheblichen Auswirkungen auf die Beschäftigung die Laufzeit des Kurzarbeitergeldes befristet auf bis zu 24 Monate zu verlängern, ohne dass der gesamte Arbeitsmarkt betroffen sein muss.
  • Für Bezieher von Kurzarbeitergeld, die während des Arbeitsausfalls als Minijobber eine Nebentätigkeit in systemrelevanten Branchen aufnehmen, entfällt ab April die Anrechnung des daraus erzielte Einkommens auf das Kurzarbeitergeld vollständig.      Ein ausführliches erklärendes Interview finden Sie als Video in der Mediathek

Höhere Zuschussanteile, höhere Freibeträge und höhere Darlehenserlasse verspricht das neue Gesetz zum Aufstiegs-BAföG (AFBG). Am 1. August 2020 trat es in Kraft. Insgesamt stehen in der laufenden Wahlperiode zusätzlich 350 Millionen Euro zur Verfügung.

Neu ist, dass ein Aufstieg über alle drei Fortbildungsstufen bis auf „Master-Niveau“ unterstützt wird. Die Förderung umfasst auch die Vorbereitung auf Prüfungen für Abschlüsse nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung.
Im Sinne der Vereinbarkeit von Familie wird die Unterhaltsförderung für Vollzeitgeförderte von bisher 50 Prozent zu einem Vollzuschuss ausgeweitet, der nicht zurückzuzahlen ist. Der einkommensabhängige Kinderbetreuungszuschlag für Alleinerziehende steigt von 130 auf 150 Euro.
Auch der Zuschuss auf Lehrgangs- und Prüfungsgebühren steigt auf 50 Prozent. Ein weiterer Anreiz für die Teilnahme an Aufstiegsprüfungen: Bei erfolgreichem Abschluss wird die Hälfte des Darlehens erlassen.
Ebenso profitieren Existenzgründer. Ihnen wird das Restdarlehen für Fortbildungskosten vollkommen erlassen. So können sie schuldenfrei in die Selbstständigkeit starten.
Die Möglichkeiten, die Rückzahlung eines Darlehens zu stunden oder gar zu erlassen, werden für Geringverdiener erweitert.
Mit dem Gesetz besteht ein altersunabhängiger Rechtsanspruch auf Förderung einer Aufstiegsfortbildung. Damit sollen die beruflichen Karrierechancen und vor allem die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Ausbildung vorangetrieben werden. Die beschlossenen Leistungserhöhungen sind die umfangreichsten seit Bestehen des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes. Es wurde 1996 unter dem Titel „Meister-BAföG“ eingeführt.

Wie funktioniert das Aufstiegs-BAföG?
Wissenswertes zum Aufstiegs-BAföG vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
und Videos in der Mediathek.

Zuständige Stelle für die Antragstellung in Schleswig-Holstein:
Investitionsbank des Landes Schleswig-Holstein
Fleethörn 29-31
24103 Kiel
Tel.: 0431 / 99 05 – 4444 (vormittags plus Di-nachmittags)
Informationen und Antragsunterlagen der IB.SH

Aufstiegsstipendium für ein Hochschulstudium (Link)
Beschäftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung und mindestens zweijähriger Berufserfahrung können über das Aufstiegsstipendium gefördert werden. Bei der Beantragung spielt der aktuelle Beschäftigungsstatus keine Rolle. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig. Das Studium kann in Vollzeit oder berufsbegleitend absolviert werden.

Das Aufstiegsstipendium richtet sich ausdrücklich an Berufserfahrene und hat daher einige Besonderheiten:

      • Eine Förderung ist sowohl für ein Vollzeitstudium als auch für ein berufsbegleitendes Hochschulstudium möglich. (Stipendium 853 Euro plus Büchergeld 80 Euro)
      • Auch Fachkräfte, die schon länger berufstätig sind, können sich um ein Aufstiegsstipendium bewerben, um durch ein Studium neue Perspektiven für die berufliche Entwicklung zu eröffnen.
      • Die Bewerbung ist vor Beginn des Studiums möglich. Nach Aufnahme ins Stipendium ist ein Jahr Zeit, mit dem Studium zu beginnen – nach der Einschreibung startet die Förderung. Wer bereits studiert, kann sich im ersten oder zweiten Studiensemester bewerben.
      • Zusätzlich kann bei einem Vollzeitstudium für eigene Kinder ein Betreuungszuschuss beantragt werden (150 € je Kind, bis zu 14 Jahren). 
      • Berufsbegleitend Studierende werden mit 2.700 Euro im Kalenderjahr gefördert.

     

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Links zu Informationen der Landesregierung:

Weiterbildungsgesetz Schleswig-Holstein (WBG)

Weiterbildungsgesetz Schleswig-Holstein (WBG) vom 6. März 2012
Weiterbildung ist wichtig. Sie erweitert die beruflichen Qualifikationen, fördert die Selbstentfaltung des Einzelnen und befähigt zu verantwortlichem Handeln in der Gesellschaft. Als „vierte Säule“ im Bildungswesen neben Schule, Berufsausbildung und Hochschule sorgt die Weiterbildung dafür, dass Menschen in jedem Lebensalter organisiert dazulernen können. Mit dem Weiterbildungsgesetz Schleswig-Holstein (WBG) von 2012 hat die Weiterbildung in Schleswig-Holstein eine neue gesetzliche Grundlage geschaffen. Das WBG enthält im Wesentlichen folgende Abschnitte:

  • Es sichert das Recht jedes Menschen auf Weiterbildung und umfasst gleichrangig die allgemeine, politische und berufliche Bildung. Den Trägern und Einrichtungen der Weiterbildung garantiert das WBG das Recht auf selbständige Lehrplan- und Programmgestaltung sowie auf freie Wahl des Personals.
  • Das WBG gewährt allen Beschäftigten in Schleswig-Holstein das Recht auf Bildungsfreistellung. Bildungsfreistellung (oft auch „Bildungsurlaub“ genannt) bedeutet Freistellung von der Arbeit unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts zur Teilnahme an staatlich anerkannten Veranstaltungen der allgemeinen, politischen oder beruflichen Weiterbildung.
  • Das WBG regelt die staatliche Anerkennung von Trägern und Einrichtungen der Weiterbildung. Im Sinne eines „Qualitätssiegels“ verleiht das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein die staatliche Anerkennung nur an diejenigen Weiterbildungsanbieter, die bestimmte Anforderungen des Teilnahmeschutzes, der Personal- und Sachausstattung und der Unterrichtskonzeption erfüllen. Das Anerkennungsverfahren ist kostenfrei und antragsgebunden.
  • Das WBG fördert die Koordinierung in der Weiterbildung. Als Koordinierungsgremium des Landes dient insbesondere die Kommission Weiterbildung. Sie hat die Aufgabe, die Entwicklung der Weiterbildung in Schleswig-Holstein zu fördern, die Landesregierung auf dem Gebiet der Weiterbildung zu beraten und das Zusammenwirken der unterschiedlichen Bildungsträger und –bereiche zu fördern. In der Kommission Weiterbildung sind Akteure aus repräsentativen gesellschaftlichen Gruppen und Weiterbildungsbereichen vertreten.

§ 5 Anspruch auf Bildungsfreistellung
(1) Der Anspruch auf Freistellung von der Arbeit zur Teilnahme an anerkannten Veranstaltungen der allgemeinen, politischen und beruflichen Weiterbildung (Bildungsfreistellung) steht allen Beschäftigten einschließlich derer zu, die sich in einer Berufsausbildung befinden. Dies gilt nur, soweit die Beschäftigungsverhältnisse ihren Schwerpunkt in Schleswig-Holstein haben.
(2) Als Beschäftigte im Sinne dieses Gesetzes gelten
1. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,
2. Beamtinnen und Beamte nach § 1 Abs. 1 des Landesbeamtengesetzes,
3. Richterinnen und Richter im Sinne des Landesrichtergesetzes,
4. in Heimarbeit Beschäftigte sowie ihnen Gleichgestellte und
5. andere Personen, die wegen ihrer wirtschaftlichen Unselbständigkeit als arbeitnehmerähnliche Personen anzusehen sind. Arbeitnehmerähnliche Personen in diesem Sinne sind auch Menschen mit Behinderungen im Arbeitsbereich einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen.

Zielgruppe: Arbeitnehmer/innen

Zuständige Stelle:
Investitionsbank Schleswig-Holstein
Bereich Weiterbildung
Fleethörn 29-31
24103 Kiel

Telefonische Sprechzeiten:
09.00 bis 13.00 Uhr
Telefon: 0431 / 9905 – 1111

E-Mail: Bildungsfreistellung@ib-sh.de

Wer Kunde der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters ist, kann eine Förderung für eine berufliche Weiterbildung über den Bildungsgutschein erhalten. Auch Berufsrückkehrende, die Kinder oder zu pflegende Angehörige betreut haben, können bei Vorlegen bestimmter Voraussetzungen einen Bildungsgutschein erhalten. Die Entscheidung der Ausgabe obliegt den jeweiligen Berater*innen. Weitere Einzelheiten können Sie dem Merkblatt 6 der Bundesagentur für Arbeit entnehmen.
Auch Beschäftigte können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bildungsgutschein erhalten. Zum Beispiel wenn sie von Arbeitslosigkeit bedroht sind oder keine abgeschlossene Berufsausbildung haben.

Link: Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit

Das Bil­dungs­kre­dit­pro­gramm der Bun­des­re­gie­rung ist da­für ge­dacht, Schü­ler*in­nen und Stu­die­ren­de in fort­ge­schrit­te­nen Aus­bil­dungs­pha­sen durch ei­nen ein­fa­chen und zins­güns­ti­gen Kre­dit zu unterstützen. Der Kredit wird unabhängig von den eigenen Vermögensverhältnissen oder dem der Eltern an Personen vergeben, die zwischen 18 und 35 Jahren sind.
Finanziert wird ein Teil der Lebenshaltungs­kosten während

  • der Schlussphase Ihrer Ausbildung
  • eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums oder
  • eines Praktikums

Der Bildungskredit ist kombinierbar mit dem BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bankdarlehen und dem KfW-Studienkredit.

Der Bildungskredit wird über die KfW-Bank ausgereicht. Auch dort können sie sich informieren.

ACHTUNG:
Das Programm“Bildungsprämie“ wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Bis zum Ende der Laufzeit ist es weiterhin möglich, einen Gutschein für die Bildungsprämie auch ohne persönliches Aufsuchen einer Beratungsstelle zu erhalten. Verabreden Sie dazu mit Ihrem/Ihrer Bildungsberater*in (siehe unten) das für Sie passende Verfahren (online, telefonisch, postalisch).

Mit dem Prämiengutschein der Bildungsprämie übernimmt der Staat 50% der Fortbildungskosten, maximal 500 €.
Sofern die Fortbildung in Schlewig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Rheinland-Pfalz stattfindet, dürfen die Veranstaltungsgebühren 1.000 € nicht übersteigen.
Bei Fernunterricht gilt der Sitz des Anbieters als Veranstaltungsort.

Einen Prämiengutschein für die individuelle berufliche Weiterbildung (Lehrgänge, Kurse oder Seminare einschließlich einer dazugehörigen Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO) können Beschäftigte, Selbständige, Personen in Eltern -oder Pflegezeit, Personen während der Mutterschutzfrist, Aufstocker, Rentner*innen und Pensionäre*innen erhalten, die durchschnittlich mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und deren zu versteuerndes Einkommen nicht über 20.000 € (bzw. 40.000 € bei gemeinsam Veranlagten) liegt.
Voraussetzung für die Förderung ist die vorhergehende persönliche Beratung in einer dafür zugelassenen Beratungsstelle, die den Prämiengutschein ausgibt. Sie können jedes Kalenderjahr einen Prämiengutschein erhalten. Dieser ist ab dem Tag der Ausstellung 6 Monate gültig.

Die Weiterbildungsberater*innen im Beratungsnetz Weiterbildung SH sind zur Ausgabe eines Prämiengutscheins berechtigt. Weitere Ausgabestellen für Prämiengutscheine in Schleswig-Holstein finden Sie hier.
Weitere Videos zur Bildungsprämie finden Sie in der Mediathek.
(Hinweis: Nicht anspruchsberechtigt sind Schüler*innen, Auszubildende, Studierende, Beschäftigte in öffentlich geförderten Beschäftigungsverhältnissen.)

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Unabhängig vom Einkommen werden monatlich 100, 200 oder 300 Euro ausgezahlt.
Die Einmalzahlung einer Teilsumme möglich.
Finanziert werden ein Teil der Lebenshaltungs­kosten von Menschen, die 18 bis 35 Jahre alt sicnd und ihre Ausbildung oder das  Studium in Vollzeit  durchführen.
Er kann beantragt werden

  •  für die Schlussphase einer Ausbildung
  • eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums oder
  • eines Praktikums.

Der Bildungskredit ist kombinierbar mit dem BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bankdarlehen und dem KfW-Studienkredit.

weitere Informationen:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Studieren-Qualifizieren/Finanzierungsangebote/Bildungskredit-(173)/

 

Die KfW finanziert Lebenshaltungs­kosten während des Studiums unabhängig vom Studien­fach.

  • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
  • Unabhängig vom Einkommen
  • Keine Sicherheiten notwendig
  • Flexible Rückzahlung

Es spielt keine Rolle, ob Sie in Vollzeit, Teilzeit oder berufs­begleitend studieren. Auch Fern­studien­gänge sind möglich. Auslands­semester fördern wir, wenn Sie weiterhin in Deutschland immatrikuliert sind.
Ihre Hochschule muss ihren Sitz in Deutsch­land haben und staatlich oder staatlich anerkannt sein.

Informationen: Kfw-Studienkredit

Eine gute Nachricht für alle Beschäftigten, freiberuflich Tätigen, Inhaberinnen und Inhaber von Kleinstbetrieben und Auszubildende in Schleswig-Holstein, die sich weiterbilden möchten: Am 1. Juni startet die Aktion „Nachhaltige Kompetenzentwicklung – Weiterbildungsbonus Pro“. Sie knüpft am bewährten Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein an. Neu ist, dass der Arbeitgeberanteil an den Kosten von 50 auf 10 Prozent reduziert wird. Diese, aufgrund der  Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, getroffene Regelung gilt befristet. Während der Laufzeit des „Weiterbildungsbonus Pro“ wird der reguläre Weiterbildungsbonus ausgesetzt.
Informationen auf der Seite der Landesregierung: Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein…  und dem Weiterbildungsbonus Pro .

Die Beantragung erfolgt weiterhin über die Investitionsbank Schleswig-Holstein.
Kontakt: Investitionsbank Schleswig-Holstein | foerderprogramme@ib-sh.de | Telefon: 0431 9905-2222 , Förderprogramm Weiterbildungbonus Pro

Die Anträge können unter folgendem Link heruntergeladen werden:
https://www.ib-sh.de/produkt/landesprogramm-arbeit-aktion-e2-weiterbildungsbonus-pro-nachhaltige-kompetenzentwicklung/

Das Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterstützt begabte junge Menschen im Anschluss an eine Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung.
Das Stipendium fördert anspruchsvolle, in der Regel berufsbegleitende Qualifizierungen sowie Aufstiegsweiterbildungen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch ein berufsbegleitendes Studium gefördert werden.

Voraussetzungen:
abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten dualen Ausbildungsberuf oder in einem bundesgesetzlich geregelten Fachberuf im Gesundheitswesen
– Nachweis der besonderen Qualifikation für das Weiterbildungsstipendium
– Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Sie entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig oder bei der Arbeitsagentur als arbeitsuchend gemeldet sein
– Sie sind höchstens 24 Jahre alt. In Ausnahmefällen (zum Beispiel Elternzeit oder Freiwilligendienst) können bis zu 3 Jahre hinzugerechnet werden.

Art der Förderung
Innerhalb des Förderzeitraums können Sie Zuschüsse für die Weiterbildung beantragen. Das bedeutet, Sie leisten bei den Kosten der Weiterbildung einen Eigenanteil.

bundesweite Regelungen bzgl. spezieller Zielgruppen, Branchen, Themen etc.
Links:
Deutscher Bildungsserver – Fördermöglichkeiten 
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – Förderdatenbank
Bundesministerium für Bildung und Forschung – Stipendienlotse

Berufsbezogene Weiterbildungen können als „Werbungskosten“ unbegrenzt steuerlich geltend gemacht werden. Bei nicht berufsbezogenen Weiterbildungen unter „Sonderausgaben“ bis zu 4.000 €. Zu den durch eine Fortbildung entstehenden Kosten zählen z.B. die Lehrgangsgebühren, Literaturkosten, Fahrtkosten zum Lehrgang, zu Arbeitsgruppen, Bibliotheken, Prüfungen, Übernachtungskosten sowie Verpflegungsmehraufwand usw. Die Kosten müssen glaubhaft gemacht werden, d.h. hinsichtlich der Fahrtkosten führen Sie z.B. eine Liste.

Link: Steuern sparen – Geld vom Finanzamt