In ihrem Beitrag „Augmented Intelligence in der beruflichen Beratung“ stellen Julia Hense und Lutz Goertz vom mbb-Institut zwei aktuelle Projekte vor. „Der eine Ansatz unterstützt Beratende bei ihrer Arbeit, der andere stellt jungen Menschen eine digitale Plattform zur Verfügung – und doch zeigen beide: Menschen bleiben zentral.“ , heißt es in der Zusammenfassung.
KI-BEP ist ein Forschungsprojekt der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, das ein KI‑gestütztes Instrument für faire berufliche Entscheidungen in der Beratung entwickelt. Es soll Beraterinnen und Berater in der beruflichen Orientierung gezielt unterstützen.
Individuelle Entscheidungsstrategien – über Beruf, Ausbildung und Arbeit – sollen erfasst und so genutzt werden, dass Ratsuchende zu stimmigeren, besser begründeten beruflichen Optionen kommen.
Das GeGS-/Jobiri-Projekt entwickelt ein KI-gestütztes Berufsberatungssystem, das direkt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt wird – also eher ein „digitaler Karriereberater“ als ein Tool nur für Fachkräfte.
Jobiri ist eine Online-Plattform, die rund um die Uhr bei Berufsorientierung, Bewerbung und Einstieg ins Arbeitsleben unterstützt.
Sie wird von Schulen, Hochschulen, Arbeitsverwaltungen und Bildungsträgern bereitgestellt und ist international im Einsatz, mit vielen tausend Nutzenden und etlichen Institutionen.
Damit verbunden ist der Aufbau ein ganzes Ökosystems: Fachkräfte werden geschult, tauschen sich in einer „Community of Practice“ aus und lernen gemeinsam, wie sie das System sinnvoll in ihre Beratungspraxis integrieren.
Den gesamten Beitrag, erschienen auf dem Fachportal ueberaus des Bundesinstituts für Berufsbildung, lesen sie hier.
