Im Zusammenhang mit dem heutigen Tag des Handwerks verweist die Bundesagentur für Arbeit auf einen Bericht über den Arbeits- und Ausbildungsmarkt der Branche. Demnach sank die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Handwerk in den letzten fünf Jahren um vier Prozent. „Im Juni 2025 waren bundesweit 3,36 Millionen Menschen in einem Handwerksberuf beschäftigt, ein Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Rund 718.000 Beschäftigte im Handwerk sind zwischen 55 und unter 65 Jahre alt und werden in den kommenden Jahren voraussichtlich in den Ruhestand gehen.“ Der Nachwuchs wird nicht ausreichen, um die altersbedingten Abgänge auszugleichen. Passende Fachkräfte sind weiterhin schwer zu finden. „Offene Stellen waren durchschnittlich 242 Tage vakant und damit deutlich länger als im Durchschnitt aller Berufe, da sind es 167 Tage. Knapp die Hälfte aller bundesweiten Engpassberufe auf Fachkraftebene entfällt auf Handwerksberufe – insbesondere in Bau- und Ausbauberufen, der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie in Elektro- und Mechatronikberufen.“ Gefunden werden neue Fachkräfte zunehmend unter Beschäftigten aus dem Ausland. „Im vergangenen Jahr arbeiteten 576.000 Ausländerinnen und Ausländer sozialversicherungspflichtig in Handwerksberufen. Ihr Anteil liegt mit 17 Prozent inzwischen so hoch wie bei der Beschäftigung insgesamt. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat sich dieser Anteil nahezu verdoppelt.“
vollständiger Bericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Handwerk
