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Fehlendes Wissen um Fördermöglichkeiten – eine Hürde in der Weiterbildung

Die Einstellungen zum Lernen sind hierzulande bei den Erwachsenen durchaus positiv. Zum diesem Ergebnis gelangt die aktuelle Studie: „Einstellungen zum Lebenslangen Lernen in der Bevölkerung – Sichtweisen auf Weiterbildung, Teilnahme an Weiterbildung“. 
In einer dazu veröffentlichten Pressemitteilung der Hans-Böckler-Stiftung äußerte der Studienleiter Prof. Bernd Käpplinger: „Unsere Ergebnisse machen deutlich, dass allgemein und zielgruppenspezifisch mehr Werbung für Weiterbildung gemacht werden müsste und dies möglichst konkret und nicht nur per Online-Plattformen, Sonntagsreden oder Slogans“, erklärt Studienleiter Käpplinger. „Der persönliche Kontakt ist sehr wichtig, was nicht nur Bildungsberatung meint, sondern auch Präsenz in den jeweiligen Milieus.“ 
Darüberhinaus kommen die Wissenschaftler in der Studie zum Fazit, dass nach wie vor eine „systemische Unterfinanzierung der Weiterbildung Realität bleibt, was aber ein bzw. vielleicht sogar das zu lösende Kernproblem darstellt.“ 
Gravierend ist zudem die im Projekt empirisch ermittelte eklatant geringe Bekanntheit von Bildungszeitgesetzen der Länder. Dies „dürfte hier auch auf andere Förderungen und bereits bestehende Rechte auf Bundes- wie Länderebene oder auf verschiedene ministerielle Ressorts (Bildung/Familie, Arbeit, Wirtschaft u. Ä.) übertragbar sein.“

Zur Studie gelangen Sie hier.