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Ich, du, wir und die KI

Die Journalistin, Gudrun Porath, greift in ihrem Beitrag neues lernen, Ausgabe 5/2026 die alte Idee der „Individualisierung des Lernens“ auf. Diese wurde in der Erwachsenenbildung schon in den 1970er Jahren (u. a. bei Hans Tietgens) diskutiert. Die Autorin hinterfragt, was digitale und KI-gestützte Systeme dabei heute bewirken können. Die zentrale These, die gleichfalls nicht neu ist: Individualisierung bedeutet nicht nur, jedem den passenden Inhalt zu liefern, sondern auch Handlungsspielraum, geeignete Unterstützung und Austausch mit anderen zu ermöglichen.
Ihre Analyse reicht von personalisierten Lernpfaden, KI-Chabots, Agenten bis hin zu sozialem Lernen und Lernpartner-Machting. Ihr Fazit: Viele offene Fragen und Risiken bleiben, denn die Bearbeitungszeit und Testergebnisse sind leicht messbar, der Transfer in die Arbeit nicht. Vergleichsstudien, besonders zum langfristigen Einsatz generativer KI, fehlen. Hinzu kommen Datenschutzrisiken (Eingaben in öffentliche Chatbots) und die Gefahr von Leistungs- und Verhaltenskontrolle. Lernende müssen wissen, welche Daten wofür genutzt werden; ohne Transparenz untergräbt Personalisierung die versprochene Autonomie.

zum kompletten Beitrag: Individualisiertes Lernen | Personal | Haufe