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Wie siehts aus mit der Weiterbildung in KMU?

„Weiterbildung in KMU – stark im Alltag, schwach in der Strategie“, so lautet der Titel eines Beitrag in der aktuellen Ausgabe des Personalmagazins „neues lernen“ vom Haufe Verlag. Die Journalistin Stefanie Hornung stellt in ihrem Artikel die Studie „Weiterbildungskultur in KMU“ des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA), für die das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vor. KOFA führt alle drei Jahre eine repräsentative Befragung unter deutschen Unternehmen zu ihren Weiterbildungsaktivitäten und Investitionen in die betriebliche Weiterbildung durch. 
Demnach bieten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihren Beschäftigten nicht unbedingt weniger Weiterbildung als große Unternehmen. Zwar nutzen Großunternehmen häufiger offizielle Kurse und feste Weiterbildungsprogramme. In KMU lernen die Mitarbeitenden oft direkt über informelles Lernen bei der Arbeit, von Kollegen oder durch Coaching. Pro Person kamen kleine Unternehmen 2023 sogar auf mehr Weiterbildungsstunden als Großunternehmen.
Das größte Problem der KMU ist nicht fehlende Bereitschaft, sondern fehlende Zeit und Planung. Weiterbildung hängt oft von einzelnen engagierten Personen ab. Außerdem fehlt vielen Unternehmen ein langfristiger Plan, um Kompetenzen im Hinblick auf die raschen aktuellen Veränderungen zu fördern. Staatliche Förderungen werden aber laut Studie nicht immer genutzt, weil sie zu wenig bekannt sind oder die Antragstellung kompliziert wirkt.
Netzwerke und Zusammenschlüsse wie Weiterbildungsverbünde können KMU Unterstützung bieten. Unternehmen können sich dabei Kosten, Erfahrungen und Lernangebote teilen. 

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