Für Frauen wie Männer besteht Bedarf an Weiterbildung, die zugleich die
geschlechtsspezifische Ungleichheit in KI-Kompetenzen mindert. Zu diesem Fazit gelangen die Autorinnen der Analyse: „Transformationspotenzial durch KI betrifft ebenso Männer wie Frauen auf dem Arbeitsmarkt“. Die Studie untersucht inwieweit frauen- beziehungsweise männerdominierte Berufe von Veränderungen durch generative Künstliche Intelligenz betroffen sind.
„Berechnet man den Anteil der Frauen und Männer, die in Berufen mit unterschiedlichem KI-Transformationspotenzial beschäftigt sind, zeigt sich, dass Frauen tendenziell häufiger in Berufen mit höherem Transformationspotenzial tätig sind. Allerdings konzentrieren sich diese Unterschiede auf die Berufsgruppen mit moderatem Transformationspotenzial: So sind rund 23 Prozent der Frauen in Berufen mit 60 bis 70 Prozent hybrid oder voll transformierbaren Kompetenzen beschäftigt, aber nur zwölf Prozent der Männer.“ Dies gilt es bei der strategischen Förderung von KI-Kompetenzen bei Frauen zu beachten.
Der Beitrag entstand im Auftrag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des Indeed Hiring Labs. Er wurde im »DIW Wochenbericht« (14+15/2026) veröffentlicht.
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