Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat einen Bericht zur „Beruflichen Weiterentwicklung“ veröffentlicht. Der Methodenbericht basiert auf einer IAB-Befragung. Damit sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, ob sich sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland gut über ihre beruflichen Möglichkeiten informiert fühlen. Desweiteren wurde gefragt, ob sie bereits Schritte für berufliche Veränderungen unternommen haben oder solche planen. Analysiert wurde dabei, wie Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) der Bundesagentur für Arbeit (BA) genutzt beziehungsweise nicht genutzt wurde.
Die von der BA im Jahr 2020 eingeführte BBiE soll den Beratenen dabei helfen, ihre beruflichen Perspektiven realistisch einzuschätzen und Entscheidungen für den Berufsweg zu treffen. Allerdings, zeigen erste Auswertungen der Befragungsdaten, „dass mehr als die Hälfte der laut den Prozessdaten beratenen Personen angegeben hat, die BBiE nicht zu kennen und dort noch keinen Termin gehabt zu haben.“ Dies könnte teils
darauf zurückzuführen sein“, so die Autor*innen Gesine Stephan, Anna Heusler, Julia Lang und Christopher Osiander, „dass sie den Beratungstermin als Teil der üblichen Arbeitsvermittlung wahrgenommen haben.
zum: Methodenbericht zur IAB-Befragung „Berufliche Weiterentwicklung“. (IAB-Forschungsbericht 12/2026
